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Hüttengaudi 2014

Ein Wochenendausflug der Landjugend Elsenztal in den Schwarzwald

Am Morgen dem Tag der deutschen Einheit startete die Laju mit voll beladenem Bus und einem Auto zu der Hüttengaudi in den Schwarzwald. 1,5 Std. später kamen wir am Kehler Naturfreundehaus für Selbstversorger in Oppenau an. Nachdem die Stockbetten bezogen und der Kühlschrank gefüllt war gab es erst mal ein leckeres Mittagessen mit Bauernbrot und Dosenwurst. Frisch gestärkt setzten wir uns wieder in die Autos und fuhren über die Schwarzwaldhochstraße zum Freizeitzentrum Meliskopf. Dort brausten wir in einer modernen Sommerrodelbahn den Hügel hinab. Bei einer kleinen Wanderung erkundeten wir den Skilift und die Piste auch ohne Schnee. Am Nachmittag gab es noch ein leckeres Eis in der Eisdiele in Oppenau. Auf der Hütte wieder angekommen haben wir es uns gemütlich gemacht und das Abendessen vorbereitet. Nachdem die fünf Pizzen selbst belegt, gebacken und der Salat gemacht war, wurde zu Abend gegessen. Zum Nachtisch wurde Tabu bis spät in die Nacht gespielt. Der Samstagmorgen begann mit der Fahrt ins Dorf zum Bäcker, um die bestellten Brötchen abzuholen. Nach dem Frühstück ging die Fahrt nach Raumünzach los. Dort wartete eine Flussbettwanderung in der Murg auf uns. Der sehr steile Abstieg ins Flussbett war schon sehr spannend, doch die vielen rieseigen zu erklimmenden Kieselsteine waren atemberaubend. Die 1,5 stündige Wanderung war ein Klettern und Krackseln über die menschenhohen Steine. Der Wasser, welches noch zwischen durch floss, lies so manchen von uns nasse Füße bekommen.

Nach diesem Abenteuer ging es zur Schwarzenbach-Talsperre. Dieser Stausee liegt auf einer Höhe von 668,5 Metern zwischen der Schwarzwaldhochstraße und dem Murgtal. In Freudenstadt im Turmbrauhaus am Marktplatz haben wir unser Mittagessen in der Sonne genossen. Bei einem kleinen Spaziergang haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und uns noch ein bisschen die Stadt angeschaut. Zum Abendessen auf der Hütte gab es eine deftige Brotzeit und danach noch eine Nachtwanderung mit Fackeln über die Felder von Oppenau. Der Sonntagmorgen begann mit einem gemütlichen Weißwurstfrühstück und Sonnenschein. Nachdem die Betten abgezogen, die Hütte gefegt und die Autos beladen waren ging es los zu der Allerheiligen Klosterruine und den Wasserfällen. Die Wasserfälle, welche später in die Lierbach münden, stürzen sich über 100m tief ins Tal hinunter. Oben an den Wasserfällen angekommen steh die Klosterruine Allerheiligen. Nach der Besichtigung der Ruine ging es weiter zum „Lotharpfad“ an der Schwarzwaldhochstraße. Das ist ein 800m langer Erlebnispfad mitten durch eine vom Orkan Lothar (1999) umgeworfene Waldfläche.Entlang dieses Pfades auf einer zehn Hektar großen Sturmwurffläche konnten wir beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt wird. Der Pfad führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie riesige Wurzeln spielend leicht aus der Erde gerissen wurden. Dann traten wir die Heimreise nach Mauer an. Die Hüttengaudi liesen wir bei einem Essen im Ochsen entspannt ausklingen.

 

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