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Rückblick auf den Dorfabend 2003

Unsere beiden Vorsitzenden Steffen Maier und Nadja Heid eröffneten als Häuptling und Indianersquaw charmant den Abend der unter dem Motto Western stand und konnten eine stattliche Zahl von Ehrengästen begrüßen.

Allen voran sorgten die beiden "steckbrieflich gesuchten Cowboys" mit bayrischem Akzent, "Big Bad John" und "Old Bob" für beste Unterhaltung. Witzige Dialoge und vor allem die gekonnte Mimik rissen das Publikum förmlich mit in den wilden Westen. Zu den Höhepunkten des Abends gehörte zweifelsfrei das kunstgerecht zerlegte Zeitlupenduell der beiden.

Beim Einakter "Spuk bei Ruffers" trat der Wilde Westen fürs Erste in den Hindergrund. Zeit und Ort geriet in Vergessenheit, obwohl der zum Geist in Feinrippunterwäsche gewordene Großvater alias Marc Fromm auch damals für Unruhe gesorgt hätte. Aber früher, und darin liegt der Unterschied, da waren "die Männer noch Männer" Da wurde gemacht, was sie sagten. Aber die Zeiten ändern sich.

Die Männlichkeit trägt zwar wie Schwiegersohn Gustav alias Kevin Peter immer noch Hosen, doch leuchtet darüber schon längst die rot-weiß karierte Küchenschürze. Das sagen hat jetzt eine Frau. Unerbittlich gängelt Tochter Else (Marina Heiß) die Männer im Haus. Und wie die Enkeltochter (Manuela Harbiger) werden wird? Hoffentlich nicht wie Nachbarin Frau Schulze (Natascha Schuckert), die neugierig alles genaustens verfolgt und mit gut gemeinten Ratschlägen doch nur vermeintlich hilfreich zur Seite steht.

Aber der Opa scheint nun einmal tot zu sein. Eine als gesichert angenommene Tatsache, die sich nicht länger verschweigen lässt. Stellt sich nur die Frage: wirklich freiwillig? Oder hat sich einer schuldig gemacht? Der Hilfspolizist (Mathias Maier), der nicht zufällig den Namen Blümchen trägt- so unschuldig naiv glaubt er an seine detektivische Spürnase, - will Licht ins Dunkel bringen. Doch unversehens ist seine Mitwirkung gar nicht mehr nötig.

Mit Tanz, Tanz und Tanz klang der Abend aus. Angefangen mit unserem Landjugendnachwuchs der auf "Spirit of the Hawk" als Indianer die Bühne bevölkerte, gefolgt von einem sehr ursprünglichen Buschtanz bis hin zu pfiffig peppigen Cowgirls die mit dem Lied Wild Wild West die Zuschauer begeisterten. Ebenfalls sorgten die Cowboys des Männerballetts für eine gelungene Darbietung.

Den Abend beschloss unser Damenballett, das ins sexy Korsagen und mit schwarzen Federboa gewappnet zu "Moulin Rouge" noch einmal das Publikum zum Staunen brachte. Im Anschluss an das Programm folgten noch einige schöne Stunden beim Tanz mit der Band Dolce Vita bzw. in der Bar. An dieser Stelle noch ein großes Kompliment an das tolle und aufmerksame Publikum. Zum Schluss möchten wir uns auch nochmals bei allen Helfern die zum Gelingen des Abends beigetragen haben bedanken. Ebenfalls ein Dankeschön geht an die großzügigen Spender unserer Tombola-Preise.

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